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Vier Meter Kiefernstange unten (10–15 cm)
Zwei Meter Robinienpfahl (8–15 cm)
Zwei Gewindestangen (M12) ca. Jeweils 30 cm
Acht Muttern (M12)
View Unterlegscheiben
Zwei Stk. Latte (3 × 5) oder gerade Stange (1m)
Ein Stk. Tellerkopfschraube 6x120
Zwei Stk. Senkkopfschrauben 4,5 × 60
Bulldog
Zwei Stk. 15 × 15 Opferbrett Rubinie o.ä.
Akkuschrauber (mit Bit Set)
Schäleisen oder Ziehmesser
Hand- oder Kettensäge
Ratsche mit M12 Sechskantaufsatz
Maulschlüssel zum Kontern auch M12
Hammer
Schlangenbohrer-Aufsätze M15 (zur Not auch M12)
Wer es mag: Beitel und Holzhammer
Böcke
Holzbohrer
Lochbohrer
Kanister oder Eimer mit Wasser
Ist noch Rinde am Holz vorhanden, musst du diese mit einem Schäleisen oder Ziehmesser komplett entfernen, bis das Cambium (die wasserleitenden Zellen) abgetragen ist.
Dies funktioniert am besten im liegenden Zustand oder halb aufgebockt. Bei am Boden liegenden Hölzern solltest du die Stirnseite an einen unbeweglichen Gegenstand anlegen, oder Unterstützung von einer zweiten Person holen
Bringe an den Robinienpfahl und die Kiefernstange eine Anblattung an, damit die Flächen gut aufeinanderpassen und eine formschlüssige Verbindung hergestellt werden kann.
Bohre die Löcher für die Gewindestangen durch beide Hölzer.
Nutze dafür am besten einen Schlangenbohrer mit M15 Durchmesser, da dies ein leichtes Einführen der Stangen ermöglicht, selbst wenn die Bohrung nicht zu 100 % fluchtet. Ein M12 Bohrer führt im nassen Holz oft zu Klemmungen.
Schlage die Bulldog-Dübel so in eines der Hölzer ein, dass die Lochleibung perfekt mit dem Loch im Bulldog übereinstimmt, ohne dabei die Zinken zu treffen.
Füge beide Hölzer zusammen, sodass die Anblattungen ineinander passen und die gebohrten Löcher übereinstimmen.
Führe die Gewindestangen ein, schiebe alle Unterlegscheiben auf die Enden, drehe vier der Muttern auf und ziehe diese handfest an.
Lege die Stange auf einen Bock, um die Spitze der Jule gut erreichen zu können.
Lege die beiden Dachlattenstücke als Kreuz an, bohre sie vor, um Ausreißen zu verhindern
Schraube die Tellerkopfschraube durch die Dachlatten tief in das Hirnholz der Kiefernstange
Lege ein Opferbrett so auf das Kreuz, dass die Kiefernstange beim hirnseitigen Draufschauen nirgends herausragt.
Fixiere das Opferbrett mit den Senkkopfschrauben.
Bohre ein Loch mit einem Lochbohrer (ggf. aus dem Baumarkt geliehen), dessen Durchmesser mindestens 10 cm größer ist als der Robinienpfahl. Dies hilft, ungerades Holz auszugleichen und die Stange gerade aufzustellen.
Lass den Pfahl mit Hilfe einer zweiten Person in das Loch gleiten.
Eine Person hält und tariert die Jule aus, während die zweite Person mit etwas Abstand Anweisungen zur geraden Ausrichtung gibt.
Steht die Jule gerade, gießt die schauende Person Wasser in das Loch und lässt rundum loses Schüttgut hineinrieseln.
Stochere mit einem Stocherstab in der Schlacke und gib nach und nach Erde hinzu, bis es nicht mehr "schmatzt".
Wiederhole diesen Prozess in vielen kleinen Schritten mit Wasser und Erde, bis das Loch komplett gefüllt und verdichtet ist.
Gib der Jule am besten ein bis zwei Tage Zeit, um sich zu setzen.
Ziehe die Muttern anschließend noch einmal kräftig nach, sodass die Schmiegen keinen oder nur einen wenige Millimeter breiten Spalt aufweisen.
Ziehe die Kontermuttern auf, damit sich das System nicht mehr lose-schaukeln kann.
Schneide im letzten Schritt oberhalb des Robinienpfahls einen Schlitz in einem Winkel von mindestens 10° ins Holz und bringe das zweite Opferbrett an, um das Hirnholz vor eindringendem Wasser zu schützen.